Jahreshauptversammlung und Clinic-Clown

am 03.02.2020

"Anfang Februar Montag morgen um halb zehn im Gasthaus Schumacher, das kann doch nur die Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Eicklingen sein". Mit diesen Worten begrüßte uns Anja an diesem Morgen. Schnell füllte sich der Saal und es gab schon gleich eine nette Überraschung. Unser Referent Herr Reinhold Bretall, ehemaliger Mitarbeiter bei den Clinic - Clowns Hannover e.V., war in voller Montur als Clown schon unterwegs und machte an den einzelnen Tischen seine Späßchen.

Aber zunächst wurden die Regularien der Jahreshauptversammlung abgearbeitet. Heike verlas  das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Anja hatte sage und schreibe drei Seiten Termine  aufgelistet ( groß geschrieben, wie sie sagt), aber immerhin 51 davon besucht. Dann folgte der Kassenbericht von Gertrud, der mit sehr gutem Ergebnis im letzten Jahr abschloss. Als neue Kassenprüferin wurde Sigrid Müller gewählt. Einstimmig wurde alles genehmigt und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt. Als nächster Tagungspunkt waren Neuwahlen angesagt. Erste Vorsitzende, ihre Stellvertreterin, Kassenführerin und Schriftwartin waren neu zu wählen. Für jede wurde Wiederwahl beantragt und einstimmig wiedergewählt.  Anja, Nicole, Gertrud und Helga nahmen die Wiederwahl dankend an. Eine erfreuliche Sache gab es noch. Anne Schaumann, Anja Kuhls, Heike Willenberg und Petra Böse sind unsere neuen Landfrauen. Mit einem Begrüßungsschreiben, einer Rose und einem Anstecker wurden sie von Anja herzlich willkommen geheißen.

Nach soviel Worten und Zahlen hatten wir uns unser Frühstück redlich verdient und ließen es uns richtig gut schmecken. Liebe Schumachers, es war wie immer genial.

Gut gestärkt konnten wir nun den Ausführungen von Herrn Bretall lauschen. Zunächst stellte er sich vor und wie er zu den Klinik-Clowns gekommen ist, denn seine Frau meinte, auch nach dem Berufsleben müsste noch etwas getan werden. Die Idee der Klinik-Clowns stammt aus Amerika. Bei uns gibt es sie seit 1990 und Clinic-Clowns Hannover e.V. wurde 2001 gegründet. Es gibt zur Zeit 12 Clowns (mit den lustigen Namen wie Petronella, Barbalotta, Mandarine, Ronaldo), in 10 Kliniken und es werden ca. 1000 Kinder im Monat betreut. Jeder Clown braucht eine professionelle Ausbildung, ist dann selbständiger Künstler und wird von Clinic-Clowns Hannover e.V. vermittelt.

Mit offenen Herzen, Augen und Ohren gehen die Clinic-Clowns auf die Kinder, ihre Familien und das Klinikpersonal ein. Sie lockern schwierige Situationen auf, spenden Vertrauen sowie Lebensfreude und bringen so jeden Tag Licht und Abwechslung in den Klinikalltag. Die Herzlichkeit ist regelrecht ansteckend. Damit sorgen die Clowns nicht nur für gute Stimmung, sondern auch vor allem für neuen Mut und jede Menge Kraft.

Die Freude und das Lachen eines Kindes ist der Sinn unserer Arbeit. Mit diesen Worten schloss Herr Bretall seinen Vortrag über diese so wunderbare Arbeit.


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Reden und reden lassen

06.01.2020 mit Heidrun Kuhlmann

Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas Schönes und Gutes in jedem Wetter, er findet Schnee, brennende Sonne, Sturm und ruhiges Wetter schön, hat alle Jahreszeiten gern und ist im Grunde damit zufrieden, dass die Dinge so sind wie sie sind. Mit diesem Vers begrüßte uns Anja an unserem ersten Vortragsabend im neuen Jahr und man staune, diese wahre Aussage stammt von Vincent van Gogh.

Unser erster Termin im neuen Landfrauenjahr war wohl etwas zu früh angesetzt, denn es hatten sich nur 40 Landfrauen in Schumachers Gasthaus eingefunden. Aber die, die da waren, hörten einen wunderbaren Vortrag von Frau Heidrun Kuhlmann aus Auetal. Ihr Thema an diesem Abend "Reden und reden lassen".

Ein Kind von 2 Jahren beherrscht einen Wortschatz von etwa 200 Wörtern. Im Laufe des Lebens können es bis zu 70 000 Wörter werden. Was können diese Wörter alles bewirken. Jedes Wort hat eine Wirkung. Wörter können uns beflügeln oder kränken. Sie können klären oder mißverstanden werden. Sie können auch verletzen und nach Jahren noch präsent sein und nie vergessen werden, denn gesagt ist gesagt.

Worte haben eine große Kraft. Kein Hammer zerschlägt nicht soviel, wie ein falsches Wort, denn mitmenschliche Probleme resultieren aus unseren Gesprächen. Drüber reden, schafft manches aus dem Weg. Gönn dem anderen ein Wort, denn auch Zuhören will gelernt sein. Ein guter Zuhörer wird mehr geschätzt als ein Redner. Zum Reden gehört ein Mund, zum Zuhören haben wir zwei Ohren.

Auch auf den Tonfall kommt es an. Wie heißt es doch so schön, der Ton macht die Musik. Am Telefon z.B. hören wir die Stimmung des Gesprächspartners heraus. Etwas wichtiges gab Frau Kuhlmann uns noch mit auf den Weg, nur so über andere reden, dass derjenige es mithören kann, denn manche Dinge darf man nicht sagen. Unsere Sprache ist ein Geschenk, mit dem wir behutsam umgehen sollten.

Zwei weitere Termine stehen an. Gedächtnistraining am Montag, d. 27. Januar 2020 um 14.00 Uhr im Gasthaus Schumacher und die Jahreshauptversammlung mit Wahlen und Frühstück am Montag, d. 3. Februar 2020 um 9.30 Uhr auch im Gasthaus Schumacher.


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Farb- und Stilberatung

04.11.2019 mit Dorothea Schwarz


Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, welcher Typ bin ich und welche Farben und welcher Stil passt zu mir? Das waren die Fragen an unserem letzten Vortragsabend. Frau Dorothea Schwarz, Farb-und Stilberaterin, mit Näh-und Änderungsservice aus Suderburg, war unsere Referentin.

Zunächst aber begrüßte uns Anja mit dem schönen Herbstgedicht "November" von Heinrich Seidel und ließ die letzten Aktivitäten, wie Kinobesuch in Wathlingen, Sterne basteln mit den Bröckeler Landfrauen und den Bastelnachmittag in Hambühren bei Andrea Lembke, Revue passieren. Nach dem leckeren Hawaii-Toast hatte dann Frau Schwarz das Wort.

An vielen Beispielen und den verschiedensten farbigen Stoffmustern wurden die einzelnen Typen erläutert. Der Hautunterton ist entscheidend, auch die Haar-und Augenfarbe  spielen eine große Rolle. Der Frühlingstyp z.B. mit heller Haut verträgt am besten auch schöne helle Farben, wie Gelb, Rot oder Orangetöne. Der Herbsttyp dagegen darf sich ruhig mit kräftigen Farben, wie rot, orange, ocker, braun oder dunklen Gelbtönen schmücken.

Auch der Stil spielt eine wichtige Rolle. Bin ich der klassische, sportliche, natürliche, romantische, feminin zarte oder auch der dramatische Typ? Faktoren für ein optimales Erscheinungsbild sind typgerechte Farben, passende Schnitt- und Linienführung, Material und Musterung der Garderobe. Natürlich ergänzen auch Frisur, Make up und passende Accessoirs das Erscheinungsbild.

Das Dadrunter spielt auch eine große Rolle. Wenn´s drunter passt, passt es auch drüber. "Wenn eine Frau lächelt, dann muss ihr Kleid mit ihr lächeln," mit diesem netten Vers von Madeleine Vionett, verabschiedete sich Frau Schwarz und bot uns eine persönliche Farb-und Stilberatung bei sich zu Hause an.


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Fairetrade

- fair kaufen und handeln

07.10.2019

das war unser Thema an unserem ersten Vortragsabend in diesem Winterhalbjahr. Frau Sabine Heß-Grahnert vom Weltladen in  Celle, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, war unsere Referentin. Mit anschaulichen Worten und Bildern brachte sie uns den so wichtigen fairen Handel näher.

Zunächst begrüßte uns Anja mit herzlichen Worten und ließ die letzten Aktivitäten, wie Hamburgfahrt, Fahrradtour und Apfelfest Revue passieren. Nach leckerem Zwiebelkuchen (der darf am ersten Abend ja nicht fehlen) und Federweißer, waren wir bereit für unsere Referentin.

Schwankende Weltmarktpreise, Spekulationen, Überangebot und Missernten machten es den Kleinbauern schwer. Mangelnde Marktkenntnisse bedeuteten auch schlechtere Verhandlungspositionen, so dass  beim Verkauf an Zwischenhändler kaum eine Chance bestand.

Fair trade, schon in den 50er Jahren als Idee begonnen, ist heute vielfältiger, weltweiter fairer Handel. Die Zusammenarbeit von Produzenten und fairen Handelsorganisationen basiert auf Dialog, Respekt, Transparenz und Mitbestimmung und fördert Gerechtigkeit im internationalen Handel. Produzenten erhalten für ihre Ware faire, stabile und existenzsichere Preise und arbeiten langfristig und vertrauensvoll mit fairen Handelsorganisationen zusammen.

Fair trade ist ein gemeinnütziger Verein und Gewinne werden an Projekte weitergegeben, an Kinder, Frauen und Kleinbauern für ein vernünftiges Leben.Fair trade heißt auch, gewisse Standards müssen erfüllt werden: stabile Mindestpreise, vernünftige Arbeitsbedingungen, keine illegale Kinderarbeit, Förderung des Bio-Anbaus, wirtschaftliche Vorteile und Beratung.

Verbraucher glauben, dass sie als einzelner keine Rolle spielen. Das ist mitnichten so. Der einzelne hat eine Modell-und Vorbildfunktion, er beeinflusst Produkte und Unternehmen. So die Worte von Frau Prof. Dr. Oec. Lucia Reisch, Mitglied im Rat für Nachhaltigkeit.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Mit diesem Vers von Erich Kästner schloss Frau Heß-Grahnert ihren interessanten und informativen Vortrag. Ein paar Produkte aus dem Weltladen konnten dann noch erworben werden.

Ein neuer Termin steht noch an. Am Samstag, den 9. November 2019 um 14.00 Uhr bei Anja Schepelmann, basteln wir Fadenbilder mit Birte Höper. Bitte bei Anja melden.

 


Mädelsabend
12.04.2019

Wir hatten schon so unsere Bedenken, einen Comedy - Abend für die Eicklinger Landfrauen zu veranstalten, aber der Plan ist voll aufgegangen. Hundert Eintrittskarten waren in kürzester Zeit an die Frau gebracht (es hieß ja Mädelsabend). Gut gelaunt strömten unsere "Mädels", Alter spielte keine Rolle, in Schumachers Gasthaus. Mit einem Begrüßungsgetränk hießen wir sie willkommen und bis zum Beginn wurde nett geplaudert und sich auf den Abend eingestimmt. Schumachers hatten kleine  Teller mit Käse, Kräcker, Weintrauben und Brezel und vorbereitet und es wurde sich eifrig daran bedient. Auch leckere Cocktails hatte Tim im Nu gezaubert und wurden von uns genossen.

Und dann war sie da, unsere Bibbi Maass. Frau Maass kommt aus Quickborn und hat viele Jahre als Lokaljournalistin gearbeitet und nebenbei Theater gespielt. Heute leitet sie die Ellrauer Theatergruppe  und schreibt auch selbst die Texte. Es liegt ihr also im Blut .

Nach einem kurzen fetzigen Musikstück, bei dem sie kräftig mitsang und rockte, legte sie los. Der ganz alltägliche Wahnsinn mit Kinder, Mann oder Nachbarin (Putze-Paula, bei der es so penibel sauber ist, dass man glatt ihren Eßzimmertisch als OP-Tisch benutzen könnte) wurde von ihr wunderbar humorvoll und mit entsprechender Mimik und Gestik vorgetragen. Und dann durfte das Altern natürlich nicht fehlen. Um die jüngeren “Mädels” nicht zu ängstigen, sollten sie mal kurz die Ohren zuhalten, denn Falten, Altersflecken, kleine Warzen oder andere Gewächse am Hals oder sonst wo, sind nicht erfreulich und die lästigen Hitzewallungen, besonders nachts (hier bekommt der Begriff Wendebettwäsche seine Bedeutung), sind keine liebenswerten Objekte. Bibis Freundin Bärbel hat schon viel Geld in Schönheits–OP investiert, aber man sieht es nicht, meinte sie und Botox ist doch auch keine Lösung.

Nach einer Pause, in der man eigentlich nur amüsierte und fröhliche Gesichter sah und einer kleinen Erfrischung, kam der Höhepunkt des Abends. Die Geschichte ihrer Freundin Susanne beim Body-Shaper Kauf (Hüfthalter) bei 36° Hitze. Da war Bibi in ihrem Element, man sah die arme Frau vor sich, wie sie sich in der heißen Umkleidekabine in so ein Folterkleidungsstück quält. Sie konnte es aber leider nicht wieder auskriegen und meinte an der Kasse, “ ich behalte es gleich an.” Zu Hause entledigte sie sich  dessen mittels einer Schere.

Und dann war da noch die Sache mit den Treuepunkten. Bibi meinte, sie  sei fast 30 Jahre mit ihrerm Ehemann, sie nennt ihn liebevoll Nacktschnecke, verheiratet und hätte jede Menge Treuepunkte angesmmelt, aber sie wüsste gar nicht, wo sie die einlösen kann.

Es gab viel zu lachen an diesem Abend und die einhellige Meinung, eine gelungene Veranstaltung und verlangt nach Wiederholung.


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