Die Demenz Initiative Celle stellt sich vor

Zum Abschluss unseres Winterhalbjahres hatten wir noch einen ganz besonderen Vortrag. Frau Eva Küpers aus Celle war unsere Referentin, von Beruf eigentlich Dipl. Sportlehrerin, arbeitet heute als Validations Lehrerin für  die Celler Demenz Initiative, die sie vor zehn Jahren mit gegründet hat. Validation bedeutet, die Begleitung altersverwirrter Menschen. Ihnen mit Akzeptanz begegnen, das Verhalten gelten lassen, statt zu widersprechen, mit einfühlendem Verstehen, Ehrlichkeit und echt in den Gefühlen begegnen. Hauptziel der Celler Demenz Initiative ist die Verbesserung der Lebenssituation von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen.
Oft wird Demenz mit der Alzheimer-Krankheit gleich gesetzt oder einfach als „Alzheimer“ bezeichnet. Dies ist jedoch nicht richtig. Denn Demenz ist ein Syndrom, ein Oberbegriff für unterschiedliche Erkrankungen, die zu einer Funktionsstörung des Gehirns führen. Dabei sind neben einer Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit meist auch Verhalten und Persönlichkeitsstruktur betroffen.

Demenz ist
am Ende eines Lebenslaufs

in der Gegenwart zu kämpfen mit der Vergangenheit.

Jetzt bewältigen, was man früher nicht bewältigt hatte.

Jetzt heraus weinen, worüber man  früher nicht geweint hatte.

Jetzt aussprechen, worüber man früher nicht gesprochen hatte.

Ein großes Psychodrama-mit dir als Hauptperson.

Anhand dieser Aussage von Franz Meulmeester vermittelte uns Frau Küpers in ihrer resoluten Art und mit fast schon schauspielerischem Talent, Einblicke in die Schwere einer Demenzerkrankung.
Eine wirklich segensreiche Arbeit, die von der Demenz Initiative geleistet wird.

Einen letzten Vers, der zum Nachdenken anregt, gab Frau Küpers uns mit auf den Weg:

Hab' den Mut, in den Schuhen des Anderen zu gehen, bevor du über ihn urteilst.

Mit guten Wünschen für eine schöne Zeit wurden wir von Anja in die Sommerpause verabschiedet. Im Rückblick kann man sagen, dass wir gute, informative und interessante Vorträge und Aktionen im letzten Halbjahr hatten. Und liebe Schumachers, das Abendessen war köstlich.


Nach oben

Ach..., schon wieder ein Jahr älter

Wie gut, wenn man eine kompetente Vertreterin hat, die einen im Krankheitsfall vertritt. Und das hat Nicole doch bestens an unserem letzten Vortragsabend gemeistert. Gute Besserung Anja. Mit dem schönen Gedicht  - Warten auf den Frühling – von Annette Andersen begrüßte Nicole uns herzlich und meinte, nach den vielen eisigen Tagen sei es nach dem Aussuchen des Gedichtes schon  etwas wärmer geworden. Freuen wir uns auf den Frühling.

Freuen konnten wir uns auch über den humorvollen Vortrag unserer Referentin Frau Monika Kröller aus Höxter. Seit zwanzig Jahren ist die gelernte Erzieherin mit ihren humorvollen Anekdoten und selbstverfassten kleinen Gedichten unterwegs. Ganz besonders gern natürlich bei den Landfrauen.

       Ach, schon wieder ein Jahr älter – lautete ihr Thema und wurde wunderbar von ihr ausgeschmückt. Zwischendurch schlüpfte sie immer mal wieder in die Rolle der Seniorin Ernestine, versehen mit Hut und Stock und ein wenig verstellter Stimme, um uns von ihren ersten Erfahrungen im Seniorenheim zu berichten. Auch die kleinen Dispute mit ihrem Enkel oder Neffen gab sie zum Besten. Es blieb nicht aus, dass unsere Lachmuskeln ordentlich strapaziert wurden.

Die schwerste Turnübung sei es, sich selbst auf den Arm zu nehmen, meinte Frau Kröller. Aber diese Turnübung  beherrschte sie hervorragend. Noch zwei Tipps - man sollte jede Falte mit einem Lächeln überdecken und Humor ist das schönste Kleidungsstück, das man tragen kann. So konnten wir Landfrauen gut gekleidet und mit einem Lächeln im Gesicht den Heimweg antreten.

 



Magische Punkte im Flotwedel und Jahreshauptversammlung
Am Montag, den 5. Februar fand die Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Eicklingen statt. Da es gleichzeitig die Frühstücksveranstaltung ist, wird dieser Termin gerne wahrgenommen und 81 Landfrauen hatten sich eingefunden.

Nach der herzlichen Begrüßung unserer 1. Vorsitzenden Anja Schepelmann und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, verlas Heike Jürgens das von ihr verfasste Protokoll der Jahreshauptversammlung 2017. Es gab keine Anmerkungen und wurde einstimmig genehmigt.

Im Anschluss trug Anja ihren Tätigkeitsbericht des letzten Jahres vor. Sie ist mittlerweile schon zwei Jahre im Amt und hat mit 63 Terminen im letzten Jahr wieder ein umfangreiches Pensum erledigt.

Es folgte der Kassenbericht von Gertrud Köneke, geprüft von den beiden Kassenprüferinnen Inge Harms und Annegret Weiß und als einwandfrei bestätigt. Inge bat um Entlastung der Kassenführerin und für den gesamten Vorstand, die einstimmig erteilt wurde. Anette Bergmann erklärte sich bereit, das Amt der neuen Kassenprüferin zu übernehmen.

Nun war es Zeit für unser Frühstück. Wir wurden wieder köstlich von Familie Schumacher verwöhnt und konnten einfach nur genießen.

Aber damit noch nicht genug. Wir hatten ja noch Bernhard Meißner aus Wienhausen zu Gast, der uns zu „Magischen Punkten im Flotwedel“ entführen wollte.  Anhand von anschaulichen Fotos und seinen launigen Erklärungen machten wir einen Spaziergang durchs Flotwedel. Von der Schnittgerkurve (Apfelsinenkurve), über die Ziegelei, dem Lorendreieck, der Fabianeiche im Klosterhof, der Stehle am Alten Rathaus, dem Trauhaus nebst Friedenspfahl auf der Trauinsel, Kloster, St. Marienkirche, Maria Magdalenenkapelle usw.
Manch eine von uns kannte die Lauseeiche oder den Hermann Löns Stein nicht und auch den einzigen Markierungsstein, der an das Hochwasser 1946 erinnern soll, hatte noch keine von uns entdeckt. Die Märchenerzählung über die Entstehung des Weinbergsfeldes und des Lorkberges an der Offensener Schleuse brachten uns zum Schmunzeln. Ordentlich zum Lachen brachte uns Bernhard Meißner noch mit ein paar köstlichen Anekdoten zum Schluss.
Helga Erdt und Heike Jürgens wurden von Anja mit herzlichen Dankesworten und einem Blumensträußchen für ihre besondere Vorstandsarbeit bedacht. Auch Familie Schumacher dankte sie mit einem Blumengruß und netten Worten für die immerwährende herzliche Gastfreundschaft.

Etwas sehr erfreuliches gibt es noch zu berichten. 13 neue Landfrauen sind unserem Verein beigetreten, davon 11 ganz junge Frauen. Sie wurden mit einem Begrüßungsschreiben, einer Rose und einem Sticker mit unserem Logo willkommen geheißen.

Mit dem schönen Lied - Danke für diesen schönen Morgen - endete unsere Jahreshauptversammlung.


Nach oben

Superfood – wie super sind die neuen Lebensmittel?

So lautete unser Thema an unserem ersten Vortragsabend im neuen Jahr.
Was versteckt sich hinter dem Begriff Superfood? Ich denke, den meisten war dieser Begriff eher unbekannt.

Aber das sollte sich ändern. Unsere Referentin und Oecotrophologin Frau Heike Dittmer, von der Landwirtschaftskammer Hannover klärte uns auf.

Superfoods – exotische Lebensmittel, denen Zauberkräfte nachgesagt werden. Sie heißen Acai, Chia, Nopal, Acerola, Goji, Moringa, Quinoa, Aronia usw. und kommen aus den entferntesten Winkeln der Welt. Sie sollen in unserem Körper Wunder wirken, uns gesünder und schlanker werden lassen und vor vielen Krankheiten schützen, heißt es. Ein Trend, der aus den USA kommt und von uns doch allzu gern übernommen wird. Der Wunsch nach gesundem, natürlichem, veganem und vielleicht exotischem Essen steht bei uns doch hoch im Kurs und die
Lebensmittelindustrie und die Werbung haben da leichtes Spiel.

Doch Frau Dittmer gab zu bedenken – unklare Herkunft der Superfoods, zum Teil Schadstoff belastet, kostspielig und lange Transportwege.

Superfoods aus fernen Ländern sind schlichtweg überflüssig. Wir haben doch supertolle heimische Superfoods – regional, saisonal, ausgereifter und frischer. Wir haben Kohlgemüse, Beerenobst, Wildfrüchte, Kräuter, Blattgemüse und Nüsse, alles reich an Vitaminen, Calcium, Eisen, Folsäure, Magnesium, Ballaststoffen usw.. Gesunde Ernährung hängt nicht von einzelnen Nahrungsmitteln ab, sondern von allem etwas. Heimische Superfoods – superstark.

Essen und trinken Sie achtsam. Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche und nicht durch die Apotheke. Mit diesem Rat beendete Frau Dittmer ihre Ausführungen.

Anja wies in ihrer Begrüßung schon auf die gesunden und nährstoffreichen Eigenschaften des Grünkohls hin und lag damit voll im Trend.

Mit großer Freude wurden auch einige „Junge Landfrauen“ begrüßt und wir hoffen, dass es ihnen gefallen hat.
 


Terminvormerkung: „Gedächtnistraining“.Wir wollen wieder spielen am Montag, den 29. Januar 2018 um 14.00 Uhr im Gasthaus Schumacher. Bringt eure Lieblingsspiele mit und viel gute Laune.


Nach oben

Weihnachtsfeier

Wie in jedem Jahr am Montag nach dem 1. Advent trafen wir Landfrauen uns zu unserer Weihnachtsfeier im Gasthaus Schumacher. Schon auf dem Flur empfing uns köstlicher Kaffeeduft und ließ auf einen gemütlichen Nachmittag hoffen.
Anja begrüßte uns herzlich zu unserer Adventsfeier, ebenso herzlich hieß sie Frau Seiler aus Wienhausen willkommen, die uns am Klavier bei unserem Singen begleiten wollte.
Nach einem adventlichen Gedicht und kleinem Text, wurden die Weihnachtsbriefe von unserer Kreisvorzitzenden Ilsedore Heidmann und unserer Landesvorsitzenden Barbara Otte-Kinast von Heike und Nicole vorgetragen, in denen wir mit einem kurzen Jahresrückblick und guten Wünschen für das neue Jahr für unseren Verein und für uns selbst bedacht wurden.
Der eigentliche Höhepunkt unserer Feier war aber unsere Referentin Frau Hella Mahler aus Hänigsen. Frau Mahler ist Pastorin und Frauen - und Gleichstellungsbeauftragte der ev. Landeskirche Hannover, mit dem Thema „Wenn der Weihnachtsmann eine Frau wäre.“
Sind nicht die eigentlichen Weihnachtsmänner wir Frauen? Wer macht die meisten Vorbereitungen für das Fest, wer schmückt das Haus, besorgt die Geschenke, kümmert sich um das leibliche Wohl und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre? Das sind doch wohl wir Frauen, meinte Frau Mahler.  Der Weihnachtsmann gehört eigentlich nicht zum christlichen Weihnachtsfest. Er ist eine Erfindung der Coca-Cola Werbung aus den 1920iger Jahren und wird als gutmütiger alter, meist molliger Mann dargestellt. Eine Weihnachtsfrau dagegen ist immer attraktiv, sexy gekleidet und wird meist auf männlichen Weihnachtsfeiern als Gegenstand angeboten.
Aber Weihnachten ist nicht festgelegt auf einen Mann, es ist egal ob Mann oder Frau. Wir sollen den christlichen Ursprung des Weihnachtsfestes nicht vergessen und neues Leben immer wieder feiern. Gott ist Mensch geworden und uns ganz nah, besonders zu Weihnachten.Wir sind tolle Weihnachtsfrauen, nicht gleich gemacht aber gleich wertvoll und wichtig. Bleiben Sie Weihnachtsfrauen mit Liebe, Freude, Kreativität und Phantasie und lassen auch Sie sich Freude schenken. Mit diesen Worten verabschiedete sich Frau Mahler. Wir dankten ihr mit großem Applaus für diesen wunderbaren, erfrischenden Vortrag.
Mit einem letzten Weihnachtslied und guten Wünschen für die Advents-und Weihnachtszeit endete dieser schöne Nachmittag.


Nach oben

Handtaschen Feng-Shui

Wer hatte davon schon gehört? Und wer lässt sich denn so etwas einfallen? Aber wenn es um Handtaschen geht, lässt Frau sich ja nicht lange bitten und so war Schumachers Saal gut gefüllt mit interessierten Frauen.
Susanne von Byern, seit 18 Jahren Feng-Shui Beraterin und unsere Referentin an diesem Abend begann ihren Vortrag mit einem kurzen Einblick in die Weltanschauung des Feng-Shui, einer Beobachtungslehre, die schon vor 6000 Jahren in China entstanden ist. Das Laufen von unsichtbaren und ungreifbaren Energien.

Anhand der fünf Elemente, Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz erklärte uns Frau v. Byern die verschiedenen Phasen und Wandlungen im Leben eines Menschen. Nicht nur die Lebensphasen, sondern auch die Jahreszeiten, die Farben, die Himmelsrichtungen und letztendlich die Handtasche der Frau, ließen sich mit den 5 Elementen erklären und auf den jeweiligen Typ Frau schließen.

Erde – Zuverlässigkeit, Ruhe, Harmonie
Metall – Abgrenzung, Klarheit, Kompetenz

Wasser – flexibel, spontan, unkonventionell

Holz – Bewegung, Tatkraft, Ehrgeiz

Feuer – Spaß, Begeisterung, Leidenschaft

Die Handtasche ist der private Bereich der Frau und spiegelt die momentane Lebenssituation und Lebenseinstellung wieder und dabei steht die Funktion der Tasche als Transportmittel nicht im Vordergrund. Schon allein der Inhalt gibt Aufschluss über ihre Besitzerin, z.B. völliges Chaos und Durcheinander in der Handtasche spiegelt sich meist in der Wohnung wieder.
Frau v. Byern hatte eine beeindruckende Auswahl an Taschen dabei. Von Marke“Schrankkoffer“ bis hin zum strassbesetzten Miniherzchen für Lippenstift und Hausschlüssel war alles dabei und jeder Handtaschentyp wird nach Feng-Shui einem Frauentyp zugeordnet.

Ich denke, jede von uns im Raum hat sich heimlich einem Typ zugeordnet und bezeichnet sich als Erde, Wasser, Holz, Feuer oder vielleicht doch eher als Metall-Typ? Die Handtasche pflegen und gelegentlich auch mal entrümpeln war noch ein Tipp von unserer Referentin. Aber, das hatten wir für diesen Abend doch schon gemacht, oder?

Und liebe Schumachers, euer Zwiebelkuchen war wieder spitze.


 

Nach oben

Kaffee – Lebenselexier oder Teufelstrank
Von wegen Teufelstrank, laut Frau Franks Ausführungen ist der Kaffee, in Maßen getrunken, sogar Medizin. Frau Renate Frank aus Roseburg, diplomierte und sehr engagierte Ökotrophologin war unsere erste Referentin im neuen Winterhalbjahr und räumte auf mit allen negativen Vorurteilen, die es über Kaffee gibt. Oft gleichgesetzt mit Alkohol, Nikotin, Herzproblemen usw.

Kaffee ist mit das beliebteste Getränk und mit 160 Liter pro Person und Jahr eine erstaunliche Menge. Das erklärt dann auch, dass Kaffee neben Erdöl der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor ist. Die beiden wichtigsten Kaffeepflanzen sind der Arabica-Kaffee und der Robusta-Kaffee mit vielen Sorten und Varianten. Eine Mischung kann aus bis zu 8 Sorten bestehen.

Anhand einer Diashow und Frau Franks Erläuterungen konnten wir den Weg des Kaffees, von der mühsamen Ernte, (neben Tee den höchsten Arbeitseinsatz pro Fläche) bis zum Genuss aus unseren Kaffeetassen, verfolgen.

Die Urpflanze stammt aus Äthiopien, aus der Region Kaffa, daher der Name Kaffee. Kaffee wird heute in über 50  Ländern weltweit angebaut. Eine Kaffeepflanze wird bis 8m hoch, nur einmal im Jahr geerntet und je nach Anbaugebiet gibt es unterschiedliche Qualitäten. Je höher das Anbaugebiet liegt, desto wertvoller ist der Kaffee. In Hochlagen von 900-1700m reifen die Kaffeekirschen durch viel Nebel und Regen langsamer und haben somit ein intensiveres Aroma.

Es gab noch etliches zu hören über die verschiedenen Sorten wie Schonkaffee, Bio-Kaffee, naturmild, Magenverträglichkeit, Espresso und deren gute Eigenschaften für die Gesundheit. Drei Tassen täglich senken das Schlaganfallrisiko, Kaffee verbessert die Durchblutung des Gehirns, verlängert die Lebensdauer der Nervenbahnen im Gehirn, schützt die Leber, senkt den Blutdruck, regt die Nierentätigkeit an und ist auch kein Risiko für Osteoporose. Alles ist wissenschaftlich belegt nach Frau Franks Worten. Gönnen wir uns unseren Kaffee, eine bessere Medizin gibt es kaum.

Anja dankte noch den Helferinnen, die beim Apfelfest mitgewirkt hatten und bei denen ,die immer wieder bereit sind einen Waffelteig zu spenden.

Da sie sich für kein Gedicht entscheiden konnte, gab sie uns aber einen schönen Vers von Mutter Theresa mit auf den Weg.

„Unsere Aufgabe muss sein,einen Vorrat an Liebe, Güte, gegenseitigem Verständnis und Frieden anzulegen.“

Würde das die Menschheit beherzigen, sähe unsere Welt so viel besser aus.



Nach oben