Januarversammlung

Wie der Himmel voller Sterne ist,
so ist das Leben voller Möglichkeiten.

Wenn du dem Stern folgst, der dir am hellsten leuchtet,

deine Seele berührt und dich inspiriert,

dann findest du deinen Pfad.

Mit diesem schönen Vers und guten Wünschen für das neue Jahr begrüßte uns Anja bei unserem ersten Vortragsabend.

Dass die Lebensmittelindustrie mit gewissen Tricks arbeitet, um uns Verbraucher zu täuschen, war uns schon klar, aber wie geschickt sie dabei vorgeht und es in so vielfälltiger Weise vorkommt, das hat uns schon schockiert. Zu hören war dies bei unserem ersten Vortrag im neuen Jahr. Frau Renate Frank, Dipl. Oecotrophologin und Autorin etlicher Bücher und Ratgeger für gesunde Ernährung und Lebensweisen.
Gesunde Ernährung beginnt beim Einkauf - was draufsteht, muss auch drin sein. Das waren Frau Franks eindrückliche  Worte. Das Produkt, das ich kaufen möchte, muss auf der Verpackung stehen. Wenn  z.B. Joghurt draufsteht, muss auch Joghurt drin sein. Aber die Verführungskünste der Lebensmittelindustrie  sind unschlagbar. Mit Fantasienamen und ansprechender Aufmachung werden die Kunden gelockt. Gärtnerinpfanne, Seemannsschmaus, Jägerschnitzel, Erdbeertraum (der nicht eine Erdbeere gesehen hat), Obstgarten, Paradiescreme usw.. Viele Produkte sind einfach überzuckert und mit Zusatzstoffen, Aromen und oft bedenklichen Farbstoffen hergestellt. Deshalb sollten wir ganz bewusst einkaufen, uns nicht von Werbesprüchen ablenken lassen und immer die Zutatenliste lesen,  um zu prüfen, ob ungewünschte Zutaten enthalten sind. Wenn keine Zutaten aufgelistet  sind, sind auch keine drin.

Wir haben so gute Lebensmittel und es ist nicht in Ordnung, was da alles mit gemacht wird. Man versteht nicht, dass der Gesetzgeber da nicht Einhalt gebietet, aber der wirtschaftliche Aspekt ist wahrscheinlich wichtiger.

Also Augen auf beim Lebensmitteleinkauf (Brille nicht vergessen). Lassen wir uns nichts unterjubeln. Die Nachfrage beeinflusst das Angebot, was wir heute einkaufen, entscheidet darüber, was unsere Kinder und Enkel morgen in den Regalen vorfinden.

Unser nächster Termin: Wir treffen uns am Montag, den 28. Januar 2019, um 14.00 Uhr im Gasthaus Schumacher zum “Gedächtnistraining” (wir erobern neue Spiele und verankern die alt bewährten). Für alle, die noch nicht dabei waren, es macht Riesenspass.


 

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Adventsfeier
Was für ein schöner Nachmittag. Gut 80 Frauen waren der Einladung zu unserer Adventsfeier gefolgt und ich meine, alle haben diesen Nachmittag genossen. Wie in jedem Jahr  begleitete  Frau Hanna Seiler uns am Klavier bei unserem Gesang. Aber das war noch längst nicht alles, denn sie ist nicht nur musikalisch ein Genie. Auch ihre Erzählkunst hat uns voll begeistert.

Vom Himmel hoch, da komm' ich her, ich bring euch gute neue Mär.
Mit diesem Liedvers des bekannten Weihnachtsliedes, den wir gemeinsam sangen,  stimmte sie uns auf ihren Vortrag ein. Was heißt eigentlich Mär? Mär bedeutet Botschaft und kleine Botschaften sind Märchen. Mit ganz besonderen Märchen brachte uns Frau Seiler die wichtigsten Dinge für das Leben nahe. Was wären wir ohne Licht, ohne Musik und ohne Gespräche und Zuwendung? Die letzte Geschichte war an uns persönlich gerichtet mit der Bitte auch Geschichten zu erzählen und weiter zu geben.
Gebannt lauschten wir ihren Erzählungen, die sie frei und ohne Vorlage, mit Gestik und  wunderbarem Ausdruck vortrug. Zwischen den einzelnen Geschichten wurde natürlich gesungen und passende Lieder dazu hatte Frau Seiler ausgesucht.

Wir hatten aber noch eine zweite Referentin. Etwas Plattdeutsches fehlte ja noch. Manch eine hat nicht gewusst, wie gut Karina Buck plattdütsch schnacken kann. Die Geschichte “De Pelzmütz” von Gerd Spiekermann hat sie gekonnt vorgetragen und war der krönende Abschluss dieser schönen ersten Adventsfeier.

Kaffee und Kuchen dürfen bei einer Adventsfeier nicht fehlen und die regen Gespräche natürlich auch nicht. Auch die traditionellen Weihnachtsbriefe unserer Kreis - und Landesvorsitzenden wurden wie in jedem Jahr verlesen. Aber in diesem Jahr waren es schon ganz besondere Briefe. Von unserer Kreisvorsitzenden Ilsedore Heidmann war es der Letzte, denn sie hat ihr Amt abgegeben und von unserer neuen Landesvorsitzenden Elisabeth Brunkhorst war es der erste Brief. An dieser Stelle, liebe Ilsedore, ein herzliches Dankeschön für deinen unermüdlichen Einsatz.

Noch eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachtstage und einen friedlichen Jahreswechsel wünscht euch euer Vorstand.

Termin
n bitte vormerken. Da zwischen den Festagen und in der ersten Woche im neuen Jahr kein Flotwedelblatt erscheint, laden wir hiermit herzlich ein zu unserer ersten Versammlung am 7. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Gasthaus Schumacher Unser Thema: Heute richtig einkaufen, damit wir morgen noch gut essen können. Ernährungsberaterin Renate Frank aus Roseburg ist unsere Referentin.


Reisebericht aus Norwegen
Der Monat Oktober war noch nicht vorrüber, da hatten wir schon den zweiten Vortragsabend.

Frau Fricke aus Hambühren folgte unserer Einladung und informierte uns über ihre Reise durch Finnland und Norwegen. An diesem Abend wurde sie von ihrer Tochter begleitet,  die die  Technik bediente und viele der schönen Fotos gemacht hatte. Die Reise startete in Travemünde. Von hier aus ging es per Fähre nach Helsinki. Weiter führte ihr Weg mit dem Auto und mit vielen Zwischenstops bis zum Nordkap. Doch an diesem nördlichsten Punkt Europas erging es ihnen wie vielen Besuchern, der Platz lag im Nebel. Entschädigung  gab es durch die imposanten Mitsommernächte. Hier, jenseits des Polarkreises, wo die Sonne im Sommer nie untergeht, zeichnet die Natur ganz eigene Landschaften von bewegender Schönheit.

Die Lofoten, eine Inselgruppe an der Westküste Norwegens, beeindruckten mit hohen spitzen Bergen. Der Rückweg führte sie noch an vielen Fjordlandschaften mit der deren eigenen Flora und Fauna vorbei. So wurde dieser Reisebericht mit vielen eindrucksvollen Fotos untermalt.


Fadenbilder

Am Samstag, den 27. Oktober trafen wir uns zum Fadenbilder basteln in Anjas gemütlichem "Kuhstall". Unter Birte Höpers fachkundiger Anleitung entstanden viele schöne herbstliche und weihnachtliche Kunstwerke. Es kamen alte und neue Bretter, sowie Baumscheiben zum Einsatz. Mit Nägeln wurden die Umrisse des gewünschten Motivs ins Brett genagelt und anschließend diese mit Wolle/Garn umwickelt. So entstanden an diesem Nachmittag wunderschöne Kunstwerke. Nochmal vielen Dank an Birte für die tolle Idee und die super Anleitung.


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Wer alles recht machen will, wird recht bald alle
Diese Aussage hörten wir an unserem ersten Vortragsabend so einige Male von unserer Referentin Frau Claudia Filker aus Berlin, und ich denke, die eine oder andere von uns fühlte sich angesprochen. Wollen wir nicht immer alles recht machen? Und oft genug bleiben wir dabei auf der Strecke.

Frau Filker ist Theologin, Autorin und als gefragte Referentin in der Erwachsenenbildung in ganz Deutschland unterwegs. Ihr Thema an diesem Abend lautete: Gute Gründe, es nicht mehr allen recht zu machen und sie hatte ein paar Beispiele dabei. Warum kann ich nicht einfach verreisen anstatt meine Silberhochzeit zu feiern? Nur der Leute wegen? Warum werde ich in einen Beruf gedrängt, den ich gar nicht will? Vielleicht weil die Eltern es wollen? Sage ein geplantes Kinderfreies Wochenende wieder ab, weil Schwiegermutter Geburtstag hat? Tue es nur, weil es verlangt wird, um Anerkennung zu haben und Erwartungen zu erfüllen?

Ich werde gelebt, muss nur funktionieren. Es sind aber auch die eigenen Anforderungen, die wir uns stellen, wir wollen perfekt sein, wir wollen geliebt sein.

Aber muss ich das tun, was ich eigentlich nicht will? Wir können auch mal nein sagen.

Auch sollten wir aufhören, uns mit anderen zu vergleichen. Wer andere beneidet, hinkt immer hinterher, eine Aussage von Pater Anselm Grün. Wer sich ständig vergleicht, bleibt bei seinen Grenzen.

Es gab so einige Denkanstöße und vielleicht beherzigen wir den einen oder anderen, denn wir können nicht alles recht machen und wir wollen ja nicht recht bald alle sein und so wie ich bin, so bin ich richtig.

Frau Filker hatte eine große Auswahl ihrer Bücher, Kalender und Spieleboxen in ihrem Gepäck und es wurde reichlich gestöbert und auch erworben.


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Herbstmarkt in Celle
Es war ein gelungener Tag. Bestes Wetter, ein schönes Rahmenprogramm mit abschließendem Erntedankgottesdienst und vielen kauffreudigen Besuchern. Um kurz vor 12.00 Uhr waren alle 40 Kuchen verkauft. Ein herzliches Dankeschön an euch, liebe Kuchenbäckerinnen. Ihr habt wieder einen beachtlichen Erlös „erbacken“. Damit unterstützen wir die beiden Institutionen, Frauenhaus Celle und das Projekt „zuGabe“- mehr Zeit für Menschen. Ein recht neues Projekt der Diakonie Südheide. „zuGabe“ bedeutet 15 Minuten mehr Zeit pro Woche für jeden Menschen, der von der ambulanten Pflege der Diakonie Südheide unterstützt wird.


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Ach..., schon wieder ein Jahr älter
Wie gut, wenn man eine kompetente Vertreterin hat, die einen im Krankheitsfall vertritt. Und das hat Nicole doch bestens an unserem letzten Vortragsabend gemeistert. Gute Besserung Anja. Mit dem schönen Gedicht  - Warten auf den Frühling – von Annette Andersen begrüßte Nicole uns herzlich und meinte, nach den vielen eisigen Tagen sei es nach dem Aussuchen des Gedichtes schon  etwas wärmer geworden. Freuen wir uns auf den Frühling.
Freuen konnten wir uns auch über den humorvollen Vortrag unserer Referentin Frau Monika Kröller aus Höxter. Seit zwanzig Jahren ist die gelernte Erzieherin mit ihren humorvollen Anekdoten und selbstverfassten kleinen Gedichten unterwegs. Ganz besonders gern natürlich bei den Landfrauen.

      
Ach, schon wieder ein Jahr älter – lautete ihr Thema und wurde wunderbar von ihr ausgeschmückt. Zwischendurch schlüpfte sie immer mal wieder in die Rolle der Seniorin Ernestine, versehen mit Hut und Stock und ein wenig verstellter Stimme, um uns von ihren ersten Erfahrungen im Seniorenheim zu berichten. Auch die kleinen Dispute mit ihrem Enkel oder Neffen gab sie zum Besten. Es blieb nicht aus, dass unsere Lachmuskeln ordentlich strapaziert wurden.
Die schwerste Turnübung sei es, sich selbst auf den Arm zu nehmen, meinte Frau Kröller. Aber diese Turnübung  beherrschte sie hervorragend. Noch zwei Tipps - man sollte jede Falte mit einem Lächeln überdecken und Humor ist das schönste Kleidungsstück, das man tragen kann. So konnten wir Landfrauen gut gekleidet und mit einem Lächeln im Gesicht den Heimweg antreten.