Reisebericht aus Norwegen
Der Monat Oktober war noch nicht vorrüber, da hatten wir schon den zweiten Vortragsabend.

Frau Fricke aus Hambühren folgte unserer Einladung und informierte uns über ihre Reise durch Finnland und Norwegen. An diesem Abend wurde sie von ihrer Tochter begleitet,  die die  Technik bediente und viele der schönen Fotos gemacht hatte. Die Reise startete in Travemünde. Von hier aus ging es per Fähre nach Helsinki. Weiter führte ihr Weg mit dem Auto und mit vielen Zwischenstops bis zum Nordkap. Doch an diesem nördlichsten Punkt Europas erging es ihnen wie vielen Besuchern, der Platz lag im Nebel. Entschädigung  gab es durch die imposanten Mitsommernächte. Hier, jenseits des Polarkreises, wo die Sonne im Sommer nie untergeht, zeichnet die Natur ganz eigene Landschaften von bewegender Schönheit.

Die Lofoten, eine Inselgruppe an der Westküste Norwegens, beeindruckten mit hohen spitzen Bergen. Der Rückweg führte sie noch an vielen Fjordlandschaften mit der deren eigenen Flora und Fauna vorbei. So wurde dieser Reisebericht mit vielen eindrucksvollen Fotos untermalt.


Fadenbilder

Am Samstag, den 27. Oktober trafen wir uns zum Fadenbilder basteln in Anjas gemütlichem "Kuhstall". Unter Birte Höpers fachkundiger Anleitung entstanden viele schöne herbstliche und weihnachtliche Kunstwerke. Es kamen alte und neue Bretter, sowie Baumscheiben zum Einsatz. Mit Nägeln wurden die Umrisse des gewünschten Motivs ins Brett genagelt und anschließend diese mit Wolle/Garn umwickelt. So entstanden an diesem Nachmittag wunderschöne Kunstwerke. Nochmal vielen Dank an Birte für die tolle Idee und die super Anleitung.


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Wer alles recht machen will, wird recht bald alle
Diese Aussage hörten wir an unserem ersten Vortragsabend so einige Male von unserer Referentin Frau Claudia Filker aus Berlin, und ich denke, die eine oder andere von uns fühlte sich angesprochen. Wollen wir nicht immer alles recht machen? Und oft genug bleiben wir dabei auf der Strecke.

Frau Filker ist Theologin, Autorin und als gefragte Referentin in der Erwachsenenbildung in ganz Deutschland unterwegs. Ihr Thema an diesem Abend lautete: Gute Gründe, es nicht mehr allen recht zu machen und sie hatte ein paar Beispiele dabei. Warum kann ich nicht einfach verreisen anstatt meine Silberhochzeit zu feiern? Nur der Leute wegen? Warum werde ich in einen Beruf gedrängt, den ich gar nicht will? Vielleicht weil die Eltern es wollen? Sage ein geplantes Kinderfreies Wochenende wieder ab, weil Schwiegermutter Geburtstag hat? Tue es nur, weil es verlangt wird, um Anerkennung zu haben und Erwartungen zu erfüllen?

Ich werde gelebt, muss nur funktionieren. Es sind aber auch die eigenen Anforderungen, die wir uns stellen, wir wollen perfekt sein, wir wollen geliebt sein.

Aber muss ich das tun, was ich eigentlich nicht will? Wir können auch mal nein sagen.

Auch sollten wir aufhören, uns mit anderen zu vergleichen. Wer andere beneidet, hinkt immer hinterher, eine Aussage von Pater Anselm Grün. Wer sich ständig vergleicht, bleibt bei seinen Grenzen.

Es gab so einige Denkanstöße und vielleicht beherzigen wir den einen oder anderen, denn wir können nicht alles recht machen und wir wollen ja nicht recht bald alle sein und so wie ich bin, so bin ich richtig.

Frau Filker hatte eine große Auswahl ihrer Bücher, Kalender und Spieleboxen in ihrem Gepäck und es wurde reichlich gestöbert und auch erworben.


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Herbstmarkt in Celle
Es war ein gelungener Tag. Bestes Wetter, ein schönes Rahmenprogramm mit abschließendem Erntedankgottesdienst und vielen kauffreudigen Besuchern. Um kurz vor 12.00 Uhr waren alle 40 Kuchen verkauft. Ein herzliches Dankeschön an euch, liebe Kuchenbäckerinnen. Ihr habt wieder einen beachtlichen Erlös „erbacken“. Damit unterstützen wir die beiden Institutionen, Frauenhaus Celle und das Projekt „zuGabe“- mehr Zeit für Menschen. Ein recht neues Projekt der Diakonie Südheide. „zuGabe“ bedeutet 15 Minuten mehr Zeit pro Woche für jeden Menschen, der von der ambulanten Pflege der Diakonie Südheide unterstützt wird.


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Ach..., schon wieder ein Jahr älter
Wie gut, wenn man eine kompetente Vertreterin hat, die einen im Krankheitsfall vertritt. Und das hat Nicole doch bestens an unserem letzten Vortragsabend gemeistert. Gute Besserung Anja. Mit dem schönen Gedicht  - Warten auf den Frühling – von Annette Andersen begrüßte Nicole uns herzlich und meinte, nach den vielen eisigen Tagen sei es nach dem Aussuchen des Gedichtes schon  etwas wärmer geworden. Freuen wir uns auf den Frühling.
Freuen konnten wir uns auch über den humorvollen Vortrag unserer Referentin Frau Monika Kröller aus Höxter. Seit zwanzig Jahren ist die gelernte Erzieherin mit ihren humorvollen Anekdoten und selbstverfassten kleinen Gedichten unterwegs. Ganz besonders gern natürlich bei den Landfrauen.

      
Ach, schon wieder ein Jahr älter – lautete ihr Thema und wurde wunderbar von ihr ausgeschmückt. Zwischendurch schlüpfte sie immer mal wieder in die Rolle der Seniorin Ernestine, versehen mit Hut und Stock und ein wenig verstellter Stimme, um uns von ihren ersten Erfahrungen im Seniorenheim zu berichten. Auch die kleinen Dispute mit ihrem Enkel oder Neffen gab sie zum Besten. Es blieb nicht aus, dass unsere Lachmuskeln ordentlich strapaziert wurden.
Die schwerste Turnübung sei es, sich selbst auf den Arm zu nehmen, meinte Frau Kröller. Aber diese Turnübung  beherrschte sie hervorragend. Noch zwei Tipps - man sollte jede Falte mit einem Lächeln überdecken und Humor ist das schönste Kleidungsstück, das man tragen kann. So konnten wir Landfrauen gut gekleidet und mit einem Lächeln im Gesicht den Heimweg antreten.

 



Magische Punkte im Flotwedel und Jahreshauptversammlung
Am Montag, den 5. Februar fand die Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Eicklingen statt. Da es gleichzeitig die Frühstücksveranstaltung ist, wird dieser Termin gerne wahrgenommen und 81 Landfrauen hatten sich eingefunden.

Nach der herzlichen Begrüßung unserer 1. Vorsitzenden Anja Schepelmann und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, verlas Heike Jürgens das von ihr verfasste Protokoll der Jahreshauptversammlung 2017. Es gab keine Anmerkungen und wurde einstimmig genehmigt.

Im Anschluss trug Anja ihren Tätigkeitsbericht des letzten Jahres vor. Sie ist mittlerweile schon zwei Jahre im Amt und hat mit 63 Terminen im letzten Jahr wieder ein umfangreiches Pensum erledigt.

Es folgte der Kassenbericht von Gertrud Köneke, geprüft von den beiden Kassenprüferinnen Inge Harms und Annegret Weiß und als einwandfrei bestätigt. Inge bat um Entlastung der Kassenführerin und für den gesamten Vorstand, die einstimmig erteilt wurde. Anette Bergmann erklärte sich bereit, das Amt der neuen Kassenprüferin zu übernehmen.

Nun war es Zeit für unser Frühstück. Wir wurden wieder köstlich von Familie Schumacher verwöhnt und konnten einfach nur genießen.

Aber damit noch nicht genug. Wir hatten ja noch Bernhard Meißner aus Wienhausen zu Gast, der uns zu „Magischen Punkten im Flotwedel“ entführen wollte.  Anhand von anschaulichen Fotos und seinen launigen Erklärungen machten wir einen Spaziergang durchs Flotwedel. Von der Schnittgerkurve (Apfelsinenkurve), über die Ziegelei, dem Lorendreieck, der Fabianeiche im Klosterhof, der Stehle am Alten Rathaus, dem Trauhaus nebst Friedenspfahl auf der Trauinsel, Kloster, St. Marienkirche, Maria Magdalenenkapelle usw.
Manch eine von uns kannte die Lauseeiche oder den Hermann Löns Stein nicht und auch den einzigen Markierungsstein, der an das Hochwasser 1946 erinnern soll, hatte noch keine von uns entdeckt. Die Märchenerzählung über die Entstehung des Weinbergsfeldes und des Lorkberges an der Offensener Schleuse brachten uns zum Schmunzeln. Ordentlich zum Lachen brachte uns Bernhard Meißner noch mit ein paar köstlichen Anekdoten zum Schluss.
Helga Erdt und Heike Jürgens wurden von Anja mit herzlichen Dankesworten und einem Blumensträußchen für ihre besondere Vorstandsarbeit bedacht. Auch Familie Schumacher dankte sie mit einem Blumengruß und netten Worten für die immerwährende herzliche Gastfreundschaft.

Etwas sehr erfreuliches gibt es noch zu berichten. 13 neue Landfrauen sind unserem Verein beigetreten, davon 11 ganz junge Frauen. Sie wurden mit einem Begrüßungsschreiben, einer Rose und einem Sticker mit unserem Logo willkommen geheißen.

Mit dem schönen Lied - Danke für diesen schönen Morgen - endete unsere Jahreshauptversammlung.


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Superfood – wie super sind die neuen Lebensmittel?

So lautete unser Thema an unserem ersten Vortragsabend im neuen Jahr.
Was versteckt sich hinter dem Begriff Superfood? Ich denke, den meisten war dieser Begriff eher unbekannt.

Aber das sollte sich ändern. Unsere Referentin und Oecotrophologin Frau Heike Dittmer, von der Landwirtschaftskammer Hannover klärte uns auf.

Superfoods – exotische Lebensmittel, denen Zauberkräfte nachgesagt werden. Sie heißen Acai, Chia, Nopal, Acerola, Goji, Moringa, Quinoa, Aronia usw. und kommen aus den entferntesten Winkeln der Welt. Sie sollen in unserem Körper Wunder wirken, uns gesünder und schlanker werden lassen und vor vielen Krankheiten schützen, heißt es. Ein Trend, der aus den USA kommt und von uns doch allzu gern übernommen wird. Der Wunsch nach gesundem, natürlichem, veganem und vielleicht exotischem Essen steht bei uns doch hoch im Kurs und die
Lebensmittelindustrie und die Werbung haben da leichtes Spiel.

Doch Frau Dittmer gab zu bedenken – unklare Herkunft der Superfoods, zum Teil Schadstoff belastet, kostspielig und lange Transportwege.

Superfoods aus fernen Ländern sind schlichtweg überflüssig. Wir haben doch supertolle heimische Superfoods – regional, saisonal, ausgereifter und frischer. Wir haben Kohlgemüse, Beerenobst, Wildfrüchte, Kräuter, Blattgemüse und Nüsse, alles reich an Vitaminen, Calcium, Eisen, Folsäure, Magnesium, Ballaststoffen usw.. Gesunde Ernährung hängt nicht von einzelnen Nahrungsmitteln ab, sondern von allem etwas. Heimische Superfoods – superstark.

Essen und trinken Sie achtsam. Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche und nicht durch die Apotheke. Mit diesem Rat beendete Frau Dittmer ihre Ausführungen.

Anja wies in ihrer Begrüßung schon auf die gesunden und nährstoffreichen Eigenschaften des Grünkohls hin und lag damit voll im Trend.

Mit großer Freude wurden auch einige „Junge Landfrauen“ begrüßt und wir hoffen, dass es ihnen gefallen hat.
 


Terminvormerkung: „Gedächtnistraining“.Wir wollen wieder spielen am Montag, den 29. Januar 2018 um 14.00 Uhr im Gasthaus Schumacher. Bringt eure Lieblingsspiele mit und viel gute Laune.


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